Plagegeister: Warum kommen Fliegen und Insekten trotz Fliegengitter in die Wohnung?

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Nach einem stressigen Arbeitstag setzen Sie sich an den Esstisch, um Ihre leckere Spaghetti Bolognese zu verspeisen. Schon der erste Bissen stellt selbst Ihren Lieblingsitaliener in den Schatten. Gabel für Gabel genießen Sie Ihr Essen. Und dann plötzlich ein „Bsss“ von links, ein „Bsss“ von rechts, und ehe Sie sich versehen, landet eine Fliege auf Ihrem Teller. Sie fragen sich: Wie kann das sein? Ich habe doch an jedem Fenster ein Fliegengitter montiert! Es gibt einige kleine Schlupflöcher, die die Plagegeister gern nutzen, um hereinzufliegen. Wo die typischen Schlupflöcher liegen und wie Sie sie schließen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Schlupfloch 1: Ein günstiges Fliegengitter

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle! Ein günstiges Fliegennetz ist meist nur 08/15-Standardware. Sie nehmen am Fenster für das Fliegengitter Maß, schneiden das Gewebe zu und befestigen es mit Klett- oder Klebeband am Rahmen. Genau an diesem Punkt schleichen sich die folgenden Fehler ein:

  • Lücken am Rand: Schneiden Sie das Fliegengitter nicht korrekt zu, entstehen Lücken. Manche Fliegen oder Insekten nutzen diese Ritzen zwischen Rahmen und Gitter aus, um hineinzufliegen.
  • Nachlassender Halt: Im Laufe der Zeit lösen sich Klebe- und Klettband, insbesondere wenn Sie das Netz häufig abnehmen.
  • Empfindliches Gewebe: Dünne Netze reißen leichter oder hängen durch. Schon ein kleines Loch genügt.

Woran erkennen Sie ein hochwertiges Fliegengitter?

Die Qualität liegt im Detail! Entscheiden Sie sich für ein Fliegengitter nach Maß, schließt es passgenau ab, da die Maße exakt mit dem Fensterrahmen übereinstimmen. Solche Fliegengitter haften nicht auf einfachen Klettbändern, sondern sind fest im Aluminiumrahmen verankert. Der Rahmen hält das Gewebe straff, ohne dass es schon nach wenigen Tagen durchhängt.

Aber ich wohne zur Miete und darf nicht in den Fensterrahmen bohren – welche Lösungen gibt es? In diesem Fall greifen Sie zu einem Fliegengitter zum Klemmen. Es funktioniert über ein Spann- oder Hakensystem, das Ihnen Kleben oder Bohren erspart. Spezialisierte Anbieter wie www.no-squitos.de fertigen solche Lösungen individuell an.

Tipp: Messen Sie genau nach der Anleitung des Herstellers. Ein falsches Maß erzeugt genau die Spalten, die Sie vermeiden wollen.

Schlupfloch 2: Dichtungen und Rollladenkästen

Bei kaputten Dichtungen oder Rollladenkästen schützt Sie selbst der beste Insektenschutz am Fenster nicht vor den Plagegeistern. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Dichtungen an Insektenschutzrollos: Sind die Dichtungen verschlissen, entstehen Lücken. Durch diese Lücken finden Fliegen und Insekten den Weg in die Wohnung. Prüfen Sie deshalb alle Dichtungen.
  • Rollladenkästen: Tatsächlich geht man davon aus, dass sich Fliegen und Co. im Herbst in den Rollladenkästen verkriechen. Bei warmem Wetter tauchen sie dann plötzlich zwischen Fensterglas und Gitter auf. Öffnen Sie gegebenenfalls die Rollladenkästen und schauen Sie nach.

Schlupfloch 3: Offene Balkon- oder Terrassentür

Sie schützen zwar Ihre Fenster, doch tun Sie dies auch bei Ihrer Balkon- und Terrassentür? Steht die Sonne am höchsten Punkt und klettert das Thermometer auf 30 Grad, bleiben genau diese Türen häufig offen. Ein Fliegengitter für die Balkontür oder ein Fliegengitter für die Schiebetür schließt diese Lücke. Auch für Terrassentüren gibt es passende Fliegengitter. Wichtig ist eine Lösung, die sich im Alltag bequem bedienen lässt. Sonst bleibt der Insektenschutz am Ende doch offen.

Fazit – Manchmal steckt der Fehler im Detail

Schwirren die Plagegeister trotz Fliegengitter munter in Ihrer Wohnung herum, liegt es häufig an einem der drei genannten Schlupflöcher. Gehen Sie deshalb Schritt für Schritt die einzelnen Punkte durch. Überprüfen Sie das Fliegengitter auf Risse, die Dichtungen auf Beschädigungen, und schauen Sie auch, ob Sie bereits ein Fliegengitter für die Balkontür montiert haben. Häufig steckt der Fehler im Detail und ist nicht sofort ersichtlich.