Grüner Garten: Die Linie „Regeneration“ von Nardi im Zeichen des Recyclings
Wer seinen Garten mit Rücksicht auf die Umwelt gestaltet, denkt bei Nachhaltigkeit nicht nur an Beete: Kompostierung, Regenwassernutzung und heimische Pflanzen sind ebenso wichtig wie eine bewusste Wahl der Möbel. Aus welchen Materialien Tische und Stühle bestehen, wo und wie sie hergestellt werden, wie widerstandsfähig sie gegenüber Witterungseinflüssen sind und was am Ende ihres Lebenszyklus mit ihnen geschieht, zählt ebenso viel wie Design und Komfort.
Diesen Kriterien entspricht Nardi, ein international ausgerichtetes Unternehmen, das seit 1990 Gartenmöbel aus Italien entwirft und fertigt: Möbel aus Polypropylen und Aluminium, Materialien, die auch wegen ihrer Recyclingfähigkeit gewählt wurden.
Regeneration: das Programm, mit dem Nardi Kunststoff ein zweites Leben schenkt
2019 hat Nardi „Regeneration“ ins Leben gerufen, ein Industrieprogramm, das aus einer klaren Frage entstanden ist: Welche Verantwortung trägt ein Hersteller von Kunststoffmöbeln gegenüber der Umwelt? Die Antwort ist eine Linie von Outdoor-Möbeln, die einen Anteil an Post-Consumer-Recyclingmaterial enthält – also Kunststoff aus bereits genutzten Produkten – und die ihrerseits vollständig recycelt werden kann.
Vom Werk bis zur Verpackung: die industrielle Nachhaltigkeit von Nardi
Für Nardi umfasst Nachhaltigkeit alles, von den Materialien bis zum gesamten Produktionsprozess; das Regeneration-Projekt dient zudem als Versuchsfeld für ressourcenschonende Lösungen, die sich in großem Maßstab umsetzen lassen, von der Produktion bis zur Verpackung.
Die Produkte der Linie entstehen in einem Werk mit modernster Anlagentechnik. Die hybriden Spritzgießmaschinen arbeiten besonders energiesparend und nutzen zur Kühlung Luft statt Wasser; der Strom stammt zudem größtenteils aus einer Photovoltaikanlage.
Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Verpackung wider: Schutzmaterialien und Innenstützen der Linie „Regeneration“ bestehen aus Recyclingkarton und vollständig recycelbarem Polyethylen niedriger Dichte und sind so konzipiert, dass möglichst wenig Material zum Einsatz kommt. Abgerundet wird das Bild durch Ökobilanzen (LCA), mit denen das Unternehmen die Umweltauswirkungen einiger Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus bewertet, um seine Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.
Die Farbtöne terra, gesso, basalto und cactus: die Ästhetik des recycelten Kunststoffs bei Nardi
Die Linie „Regeneration“ zeichnet sich zudem durch eine eigene ästhetische Handschrift aus, geprägt von vier natürlichen Farbtönen, die die Materialität betonen: terra, gesso, basalto und cactus. Es sind reine, ausdrucksstarke Nuancen, die an Erde, hellen Stein, Vulkangestein und das Grün von Sukkulenten erinnern.
Zu den Outdoor-Möbeln, die ebenfalls einen Anteil an Post-Consumer-Recyclingmaterial enthalten, gehören zum Beispiel die Stack-Hocker. Ihr geradliniges Design und ihre kräftigen Querschnitte sind von gebündelten Holzbalken inspiriert, während die besondere Mischung des recycelten Materials eine matte Oberfläche mit Vintage-Effekt erzeugt, geprägt von gewollten Maserungen, die durch die Farbe vereinheitlicht werden. Leichte Farbabweichungen durch den Recyclinganteil und andersfarbige Fasern – typisch für wiederverwertete Materialien – sind natürliche Eigenschaften des Materials und machen jedes Stück zu einem Unikat.
Diese Ästhetik wurde auch international ausgezeichnet: 2022 erhielten die Stack-Hocker – zusammen mit den Combo-Tischen, mit denen sie eine gemeinsame Kollektion bilden – den Green Good Design Award, einen Preis für nachhaltiges Design.
Wie sich die Möbel der Linie Regeneration von Nardi in einen grünen Garten einfügen
Dank ihrer natürlichen Farbtöne fügen sich die Möbel der Linie Regeneration von Nardi harmonisch in die Bepflanzung und die Materialien des Gartens ein und passen perfekt zu einem Grünraum, der mit Umweltbewusstsein gestaltet wurde.
Ausgangspunkt ist oft die Lounge-Ecke, am besten dort, wo der Garten den weitesten Blick ins Grüne bietet. Hier lässt sich das Modulsofa MAXIMO an die Gegebenheiten des Platzes anpassen: Die Module werden ohne Schrauben miteinander verbunden, sodass aus einem einzelnen Sessel ein gerades Sofa – etwa entlang einer Hecke – oder eine Ecklösung mit Blick auf den Rasen wird. Die horizontalen Linien und abgerundeten Kanten verleihen den Möbeln eine zurückhaltende Präsenz, die nicht von der umgebenden Vegetation ablenkt; zudem haben die Kissen wasserabweisende Bezüge, die nach einem Sommergewitter schnell trocknen.
Neben dem Sofa bieten die niedrigen MAXIMO Beistelltische mit quadratischer oder runder Platte eine praktische Ablage für ein Buch oder ein Getränk. Die stapelbaren Stack-Hocker lassen sich hervorholen, wenn Gäste kommen, und platzsparend verstauen, sobald der Garten wieder zum Ort der Ruhe wird.
Bei der Farbwahl empfiehlt es sich, sich von der Bepflanzung rund um die Sitzecke inspirieren zu lassen. Vor einer immergrünen Hecke oder einem Kräuterbeet greift der Farbton cactus das umgebende Grün auf, während die Variante terra die warmen Herbsttöne der Gräser aufnimmt. Unter einem Baum oder an einer Mauer bringt die Farbe gesso Helligkeit in schattige Ecken, während der Farbton basalto hervorragend zu dunklen Natursteinbelägen oder Pflanzgefäßen aus Beton passt.
