Mit dem Schweizer Taschenmesser durch den Herbstgarten

An einem Oktobermorgen liegt noch Tau auf dem Rasen, die Kürbisse leuchten zwischen den welken Blättern, und auf der Terrasse warten die Kübelpflanzen auf ihren Winterschutz. Im Herbst gibt es im Garten viele kleine Arbeiten, die nacheinander anfallen und jeweils nur einen kurzen Schnitt brauchen. Wer dafür jedes Mal zum Schuppen läuft, ist am Ende mehr unterwegs als im Beet. Das geht einfacher. Ein Schweizer Taschenmesser in der Jackentasche bringt Klinge, Schere und Säge gleich mit. So erledigst du die Herbstarbeiten in einer Runde durch den Garten, Beet für Beet, ohne ständig umzukehren.
Der Kürbis kommt mit Stiel ins Lager
Ein reifer Kürbis klingt hohl, wenn du daraufklopfst, und sein Stiel ist verholzt. Damit er sich über den Winter lagern lässt, schneidest du ihn mit einem Stück Stiel von der Ranke ab. Ein Schweizer Taschenmesser ist dafür genau richtig. Die Klinge setzt du ein paar Zentimeter oberhalb der Frucht an und schneidest mit ruhigem Druck durch den Stiel, während die andere Hand den Kürbis hält. Danach lässt du die Kürbisse an einem trockenen, luftigen Platz nachreifen, bevor sie in den Keller kommen. Ein Platz auf der überdachten Terrasse reicht dafür oft schon aus, solange kein Frost angesagt ist.
Schnur und Vlies für den Winterschutz
Kübelpflanzen wie Lavendel oder Rosen im Topf brauchen im Herbst eine Hülle aus Vlies, die du mit Schnur festbindest. Mit der kleinen Schere schneidest du die Schnur auf die passende Länge, und mit der Klinge kürzt du das Vlies, damit es nicht über den Boden schleift. Auch Bast zum Anbinden junger Bäume an ihren Pfahl ist so schnell zugeschnitten. Binde ihn locker, damit der Stamm im Wind etwas Spiel hat. Welches Modell bringt Säge und Schere zugleich mit? Bei knivesandtools.de sind kleine Schweizer Taschenmesser für den Schlüsselbund von großen Modellen mit zusätzlichen Werkzeugen wie Säge, Schere und Ahle getrennt, sodass du das Format nach deinen Gartenarbeiten wählst.
Säcke, Schilder und dünne Zweige
Im Oktober kommen die Blumenzwiebeln in die Erde, damit im Frühjahr Tulpen und Narzissen blühen. Den Sack Pflanzerde öffnest du mit einem Schnitt der Klinge, und das Netz der Zwiebeln schneidest du gleich mit auf. Mit der Ahle stichst du ein Loch in ein Pflanzschild, durch das du einen Draht ziehst und das Schild an einem Stab befestigst. So weißt du im Frühjahr noch, wo welche Sorte steckt. Gerade bei frühen und späten Tulpen ist das hilfreich, wenn du die Beete im März planst. Dünne Zweige, die über den Weg ragen, kürzt du mit der Säge direkt am Astansatz. Ein glatter Schnitt an dieser Stelle verheilt gut.
Nach der Gartenarbeit kurz pflegen
Erde, Pflanzensaft und Feuchtigkeit bleiben nach einem Vormittag im Garten an Klinge und Werkzeugen hängen, besonders an der Säge und in den Gelenken. Spüle das Messer deshalb mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel ab und lass es aufgeklappt trocknen. Danach gibst du einen Tropfen Öl an die Gelenke, damit sich jedes Werkzeug leicht ausklappen lässt. Zurück in der Jackentasche ist es beim nächsten Rundgang wieder dabei. So bleibt der Herbstgarten eine Sache von ein paar ruhigen Stunden. Am Ende sind die Kürbisse geerntet, die Zwiebeln in der Erde und die Kübel gut verpackt für den Winter.
